Wohnform Mutter/Vater-Kind "Fiducia" Burg

 

In unserer Wohngruppe "Fiducia" finden minderjährige (werdende) Mütter oder Väter ab 14 Jahren mit Kind/ern unter 6 Jahren Unterstützung.

"Fiducia" ist unterteilt in eine Wohngruppe für 5 (werdende) Mütter bzw. Väter mit Kind/ern und einem separaten Einzelwohnbereich für eine Mutter/einen Vater mit Kind/ern.

Familien- und Elternarbeit sowie die Einbeziehung des Partners/des anderen Elternteils in die pädagogische Arbeit stellen wichtige Aspekte unserer Arbeit dar. Mit der (werdenden) Mutter bzw. Vater wird ein Unterstützungsnetzwerk erarbeitet bzw. aufgebaut.

 

 

Die (werdenden) Mütter bzw. Väter erfahren in unserer Einrichtung Hilfe und Unterstützung für ein gemeinsames und eigenständiges Leben mit ihrem Kind/ ihren Kindern. Im Vordergrund der Arbeit mit den Müttern/Vätern stehen die Förderung und Unterstützung in der Entwicklung individueller Kompetenzen. Hierzu zählen u.a. die sozialen und psychischen Kompetenzen, aber auch lebenspraktische Fähigkeiten sowie berufliche und schulische Integration.
Eine Stärkung bzw. Entwicklung dieser Kompetenzen ist die Voraussetzung für die Förderung der Mutter/Vater-Kind-Beziehung.
Das Augenmerk unserer Arbeit in "Fiducia" liegt auf der Rollenfindung der jungen Mütter/Väter, Stabilisierung der Ein-Elternteil-Familie, adäquate Pflege und Umgang mit Säuglingen und Kleinkindern sowie Vermittlung von Erziehungswissen, Alltagskompetenzen, Strukturierung des Tagesablaufes und das Entwickeln von Problemlösestrategien für die unterschiedlichen Lebensbereiche.

Hierzu zählen bezüglich des jungen Menschen:

- Förderung der Verantwortungsübernahme für sich und andere,
- Aufbau von Vertrauen und Bindungen,
- Entwicklung realistischer Lebens- und Zukunftsperspektiven,
- Unterstützung bei der Suche nach einer schulischen oder beruflichen Perspektive,
- Selbständigkeit, Eigenverantwortung, Alltagskompetenzen fördern,
- Aufbau und Erhalt eines sozialen Netzwerkes,
- Föderung von Konflikt-, Kommunikations- und Beziehungsfähigkeit

sowie bezüglich der Mutter/Vater-Kind-Beziehung:

- Föderung einer positiven Beziehung,
- Übernahme von Verantwortung für das Kind,
- Schaffung von Lernfeldern, in denen die Mütter/Väter die Möglichkeit erhalten Signale und Bedürfnisse des Kindes wahrzunehmen und zu deuten sowie mit entsprechenden Handlungen zu reagieren,
- Prävention von Situationen der Überforderung und Unterstützung in Krisensituationen.